Unsere Dankeskarten

Man kann bei einer Hochzeit viele Dinge beeinflussen. Man kann vorher den Ablauf orgsanisieren, die Dienstleister sorgfältig auswählen und an schönen Orten feiern. Aber eine Sache kann man eben nicht planen: Ob eine Hochzeit wirklich einer der schönsten Tage im Leben wird!

Denn das hängt letztlich von den Menschen ab, die diesen Moment mit uns teilen. Damit meine ich jetzt nicht, wie viele Gäste sich auf die Tanzfläche wagen oder ob Onkel Dieter nach drei Gläsern Sekt eine zweifelhafte Rede hält. Ich meine diese besondere Stimmung von Liebe und Freude für die nur Familie und Freunde sorgen können. Wenn ich an unseren großen Tag zurück denke, ist das eine der schönsten Erinnerungen. Wir waren davon völlig überwältigt. Man hatte einfach das Gefühl, dass jeder einzelne unserer Gäste gern dabei war und sich ehrlich mit uns gefreut hat.

Aus diesem Grund lagen uns auch die Dankeskarten nach der Hochzeit am Herzen. Wir wollten alle wissen lassen, wie sehr wir uns über diese Unterstützung gefreut haben. Heute gibt es erstmal einen kleinen Blick auf unsere Karten. In den nächsten Tagen werde ich dann die Anbieter vorstellen, die für die wunderschöne Papeterie und für die kleinen Fotobüchlein verantwortlich waren.

Danksagungskarten Danksagungskarten

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Professionelle Hochzeitsfotos – Unnötig und überteuert?

Hochzeitsfotos

Es gibt Menschen, bei denen wäre professionelle Hochzeitsfotografie wirklich verschwendet. Ja, doch. Gibt es wirklich. Das sind Leute, denen man ein phantastisches Bild eines weltbekannten Topfotografen zeigen könnte und sie würden sagen: “Das ist ein sehr schönes Bild.” Wenn man ihnen direkt danach den Handyschnappschuss der Patentante zeigt, sagen sie “Oh, das ist auch sehr schön.”

Allerdings sind diese Menschen eher eine Minderheit. Auch Menschen ohne großes Interesse an Fotografie wissen in der Regel hervorragende Bilder zu schätzen, selbst wenn sie vielleicht nicht genau benennen können, worin der Unterschied besteht. Prinzipiell leuchtet den meisten Leuten daher das Konzept eines Hochzeitsfotografen durchaus ein. Das ändert sich meist erst, wenn sie den Preis für eine professionelle Tagesbegleitung erfahren. Plötzlich steht die Frage im Raum: Ist das denn wirklich nötig? Und geht das nicht auch viel billiger? Wir könnten ja auch einfach die Gäste bitten, Fotos zu machen. Meine Cousine hat auf ihrer Hochzeit diese Einwegkameras verteilt und das war super lustig und sie hat so viele schöne Bilder gehabt. Oder bei meiner Freundin, da hat auch nur ihr Onkel die Bilder mit einer Kompaktkamera gemacht und ich hab die gesehen. Die waren ok.

Ich habe diese Diskussion schon oft mitgehört und selber geführt. Das Problem bei diesem Thema ist oft der fehlende direkte Vergleich. Statt alle Argumente für und gegen professionelle Hochzeitsfotografie aufzuzählen, wollte ich das Thema deshalb mal in einem etwas anderen Blogpost behandeln. Keine Diskussion um Preise und Nettogehälter, um  Fotobearbeitung, Equipment und Erfahrung. Stattdessen habe ich meine Gäste um Bilder unserer Hochzeit gebeten. Und um die Erlaubnis, den gleichen Moment in ihren Fotos und den Fotos unserer professionellen Fotografin zeigen zu dürfen. Weil wir ganz wunderbare, uneitle Verwandte haben – für deren liebevolle Unterstützung UND Fotos ich übrigens sehr dankbar bin – kommt jetzt ein direkter Fotovergleich zwischen Gast und Profi. Danach kann dann jeder selbst entscheiden, ob sich professionelle Hochzeitsfotos nun lohnen oder nicht.

Der direkte Fotovergleich

Hier sind zwei Fotos von meinem Mann und mir, die direkt nach unserer Ankunft im Festsaal entstanden sind. Aufgenommen von unseren Gäste mit einer Kompaktkamera im Automatikmodus.

Ankunft Bild1

Ankunft Bild2

Und hier sind wir ebenfalls direkt nach der Ankunft, aber von unserer Fotografin festgehalten.

Ankunft Profibild1

Ankunft Profibild2

Unsere Gäste haben auch meinen Mann fotografiert, nachdem er mit seinen Kumpels angestoßen hat.

Die Jungs Bild1

So sah das aus der Perspektive unserer Fotografin aus:

Die Jungs Profibild2

Auch die Tischdekoration wurde fotografiert. Von unseren Gästen…

Deko Bild1

…und von unserer Fotografin.

Deko Profibild2

Am Nachmittag gab es dann eine Hochzeitstorte, die wir ganz traditionell gemeinsam angeschnitten haben. Hier sieht man diesen Moment aus Sicht der Gäste.

Torte Bild1

Die blonde Frau hinter uns ist – wie unschwer zu erkennen – die professionelle Fotografin. Die auf der Suche nach der besten Perspektive über und hinter den Tisch geklettert ist. Das Ergebnis waren folgende Bilder:

Torte Profibild 1

Torte Profibild 2

Torte Profibild 3

Wer eine entzückende Tochter hat, der fotografiert sie natürlich. Zum Beispiel, wie sie mit der Braut und anderen Gästen redet und tanzt.

Prinzessin Bild1

Wenn ein Profi das festhält, sehen das Gespräch mit der Braut und der Tanz mit den anderen Mädels so aus:

Prinzessin Profibild1

Prinzessin Profibild2

Später am Abend hingen die Jackets über den Stühlen und die Jungs veranstalteten etwas, das man mit genug Bier und Fantasie vermutlich als Tanzen bezeichnen könnte. Festgehalten von unseren Gästen:

Hier kurz darauf nochmal ohne Bier, auf der Tanzfläche und vom Profi fotografiert:

Zum Schluss nochmal eine Übersicht. Unsere Hochzeit auf den Fotos unserer Gäste:

Gäste

Die selben Momente der selben Hochzeit, festgehalten von einer professionellen Fotografin:

Profi

Ob der Unterschied den Preis nun wert ist, muss am Ende jeder selbst entscheiden. Für uns war er das und wir sind überglücklich, dass wir auf unseren gesamten Hochzeitstag in wunderschönen Bildern zurückblicken können. Möglich gemacht hat das übrigens die grandiose Cornelia von Cornelia Lietz Fotografie.

Amateurfotos: Die besten Hochzeitsgäste der Welt

Profifotos:  Cornelia Lietz Fotografie

18.03.2014 – Ein kurzer Nachtrag:

Ich wurde gefragt, warum ich in diesem Beitrag keine Portraits und Bilder der Trauung gezeigt habe. Das möchte ich gern beantworten, denn immerhin ist das ja meist der Zeitraum für den viele Paare auf jeden Fall einen Fotografen buchen möchten. Oft sind das auch die optisch “schönsten” Fotos des Tages. Liebe Brautpaare, ich hätte Euch auch gern mal einen Vergleich davon gezeigt, aber der Grund ist ziemlich einfach: Wir haben davon keine Gastfotos! Wir wollten während der Trauung gern in die Gesichter unserer Freunde und Verwandten blicken statt in Handys und Kameras. Daher haben wir unsere Gäste gebeten, während der Zeremonie nicht zu fotografieren. Für die Portraits direkt im Anschluss haben wir uns dann ein paar ruhige Momente allein für uns und nur mit der Fotografin genommen. Daher gibt es auch davon keinerlei Gastbilder.

Die Suche nach dem heiligen Gral – Das perfekte Hochzeitsessen Teil 3

Im letzten Teil der kleinen Reihe zum Hochzeitsessen geht es heute um die Wahl des Anbieters und um ein paar Bonustipps. Bestimmt kennt jeder den Spruch: Auf jeden Topf passt ein Deckel! So ähnlich ist es auch bei der Wahl des passeden Restaurants oder Caterers. Brautpaar und Dienstleister müssen einfach zusammenpassen. Trotzdem gibt es ein paar Dinge abseits des persönlichen Geschmacks, die man bei der Auswahl beachten kann.

Eine schöne Terasse macht noch kein gutes Essen

Wer seine Hochzeit in einem Restaurant feiern möchte, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass er auf der Suche nach der perfekten Kombination von Location und Essen ist. Natürlich müssen dem Brautpaar die Lage und die Einrichtung des Restaurants gefallen, aber das Essen spielt eben eine genauso wichtige Rolle. Wer sich in einen tollen Seeblick oder die riesige Terasse verliebt, der sollte das Essen trotzdem auf den Prüfstand stellen. Wenn die Gäste versalzene Suppe vorgesetzt bekommen, ändert daran auch kein noch so schöner Ausblick etwas. Außerdem wird man einen evt. Kompromiss beim Essen schnell bereuen, wenn ein grauer Regentag alle Gäste im Innenraum festhält. Und ja, Gäste merken sich das mit dem schlechten Essen! Ich kann auch nach Jahren noch immer sagen, in welchem Zoo-Restaurant ich mal unterste Qualität für einen überirdischen Preis vorgesetzt bekommen habe…

Asia-Buffet im badischen Weinlokal

Um dem Brautpaar und seinen Gästen ein leckeres Essen vorsetzten zu können, braucht ein Dienstleister in der Regel eine gewisse Erfahrung. Und zwar mit genau den Speisen, die bei der Hochzeit serviert werden sollen. Niemand von uns käme auf die Idee, das interessante Rezept aus der Fernsehzeitung zum ersten Mal bei einem Empfang mit 30 Leuten zu kochen, oder? Also sollte man auch davon Abstand nehmen, im badischen Weinlokal mit bekannt guter Wildküche auf einem Asia-Buffet zu bestehen. Genauso ist es meist keine gute Idee, bei diesem tollen griechischen Caterer von der Hochzeit der Cousine ein französisches Menu zu bestellen. Die meisten Anbieter haben ein festes Repertoire an Gerichten, die sie in großer Zahl und guter Qualität herstellen können. Bei dem einen mag die Auswahl größer sein als bei dem anderen, aber grundsätzlich sollte sich die Küche des ausgewählten Caterers/Restaurants mit den Vorstellungen des Brautpaares decken.

Wer Profis erwartet, muss Profis buchen

Es gibt bestimmt super entspannte Paare, die gelassen bleiben, wenn etwas schief geht. Denen es keine Sorgen macht, wenn die Freundin der Schwester mit ihrem neuen Catering Service zum ersten Mal für mehr als 15 Leute kocht. Das ist bestimmt eine gesunde Einstellung und auch beneideswert. Aber für alle anderen gilt: Wer gute Qualität und professionelles Verhalten erwartet, der muss eben auch Profis engagieren. Damit meine ich nicht, dass ein kleiner Anbieter mit weniger Aufträgen im Jahr schlecht sein muss. Oder dass das beste Restaurant im Ort automatisch den besten Service bietet. Ich meine, dass man Menschen mit seinem Hochzeitsessen beautragen sollte, die ihr Geschäft ernst nehmen und sich professionell verhalten.

Wir haben Anfragen an einige Caterer in der Umgebung verschickt. Wann immer es möglich war, haben wir das Kontaktformular der Homepage genutzt, ansonsten die angegebene Email-Adresse. Immer haben wir kurz beschrieben, wie der Tag grob ablaufen soll und was wir uns in Sachen Speisen so vorstellen. Die Antworten fielen sehr unterschiedlich aus. Von gar keine Reaktion (auf ein extra dafür angelegtes Kontaktformular? Peinlich!), völlig unpassenden Vorschlägen zu unseren Angaben bis hin zu blitzschnellen Antworten war alles dabei. Wer nicht in der Lage ist, geschäftliche Emails passend zu beantworten, den sollte man vermutlich auch nicht mit der eigenen Hochzeit beauftragen. Denn neben leckerem Essen gehört eben auch Zuverlässigkeit zu einem gelungenen Auftritt.Wer glaubt, ich übertreibe es beim Themas Zuverlässigkeit: Eine Bekannte hat nur durch Zufall noch kurz vor ihrer Hochzeit erfahren, dass der Besitzer ihrer Location den Laden verkauft hat und der neue Inhaber zurzeit noch gar keine Feierlichkeiten ausrichten kann. Ich glaube, auf solche und ähnliche Eskapaden kann jede Braut gut und gerne verzichten!

Auch eine gute Beratung ist wichtig. Konnte man Euch bei der Auswahl der Speisen unterstützen? Hat der Profi auch mal angemerkt, wenn er eine Idee für nicht geeignet hält? Habt Ihr Euch gut aufgehoben gefühlt? Das sollte bei der Entscheidung eine Rolle spielen.

Und jetzt zum Abschluss jetzt noch zwei kleine Tipps, die sich nicht mehr mit Restaurants und Caterern sondern mit Snacks und dem Zeitpunkt der Torte beschäftigen.

Extratipp 1 – Essen über Tag

Ganz unabhängig von der Auswahl der Speisen und des Anbieters sollten sich Brautpaare auch Gedanken dazu machen, ob und was man den Gästen über Tag anbietet. Bei den meisten Hochzeiten findet das große, gemeinsame Essen am Abend statt. Das bedeutet aber auch, dass die Gäste zu diesem Zeitpunkt meist schon mehrere Stunden auf der Feier verbracht haben. Mit Sektgläsern in der Hand…

Hier eine wahre Geschichte: Gemeinsam mit Freunden bin ich vor Jahren mal zu einer Hochzeit angereist. Wir waren am späten Mittag im Hotel. In Erwartung einer oft erwähnten Hochzeitstorte haben wir alle auf ein Essen so kurz vor der Trauung verzichtet. Das war für die Figur auch bestimmt nicht schlecht. Blöd nur, dass es danach einen langen Sektempfang auf der Terrasse gab. Und mit Sektempfang meine ich, dass es bis zum Buffet um halb acht wirklich nur Getränke gab. Zu diesem Zeitpunkt war bei den ersten von uns schon klar zu erkennen, dass eine Kombination aus kurzem Frühstück und Alkohol nicht die beste Idee war. Und dem allgemeinen “Fröhlichkeitsgrad” vor dem Essen nach zu urteilen, waren wir da nicht die Einzigen. Ein paar von uns haben irgendwann Cappuchino bestellt. Da gab’s einen Keks und die viele Milch war auch sättigend. Die, die keinen Cappuchino bestellt haben, sind zu später Stunde für lustige Fotos kopfüber in Sträucher und auf Motorräder gesprungen. Kein Scherz. Mein Verlobter sagt bei der Erwähnung dieser Hochzeit übrigens noch heute als allererstes: “Ach ja, als XYZ so betrunken war und Dich in meiner Hörweite angebaggert hat!”

Wer möchte, dass man sich vielleicht nicht primär an lustige Alkoholgeschichten erinnert, der sollte einen Plan für das Essen bis zum Abend haben. Ja, ich weiß. Manch einer findet einen Nachmittag mit Kaffee und Torte spießig und die Canapes zum Sektempfang sind oft ziemlich teuer. Aber ein paar Snacks sollte es schon geben, wenn man am Tag Alkohol ausschenkt! Das können ja auch Brezeln, herzhafte Muffins, Baguette mit Dip oder ähnliches sein. Findet die Trauung erst am späten Nachmittag statt und ist die Zeit bis zum Abendessen nicht sehr lang, reichen auch ein paar Knabbereien.

Ist man trotz allem wild entschlossen, erst am Abend etwas zu servieren, sollte man das den Gästen zumindest mitteilen! Die meisten Menschen rechnen bei einer Hochzeit eher mit einem relativ üppigen Angebot und essen deshalb oft vorher nicht zu viel. Entweder durch einen Ablaufplan oder Hinweis im Rahmen der Einladung oder durch “Mundpropaganda” sollte man deshalb auf solche Pläne hinweisen.

Extratipp 2 – Pro und Contra Mitternachtstorte

Die Idee, die Hochzeitstorte um Mitternacht zu servieren, ist in der letzten Zeit auch hier zu Lande populärer geworden. Im Sommer ist es dann schön dunkel und man kann das süße Kunstwerk von Funkenfontänen beleuchtet hereinrollen. Beim Pro- und Contra zur Mitternachtstorte gilt es sich aber mal wieder ein par Gedanken um die eigenen Wünsche und Vorstellungen zu machen.

Contra: Die Party auf der Tanzfläche ist oft gerade richtig in Gang gekommen und wird jäh unterbrochen. Danach sind alle vollgestopft und so einige nehmen das als würdigen Abschluss und Anlass zum nach Hause gehen. Es gibt auch immer ein paar Ältere, die nur für diese Torte länger bleiben und dabei keine allzu gute Laune mehr verbreiten. Sondern mehr so “Ist bald Mitternacht? Ich bin wirklich müde.” Stimmung. Außerdem wollen die meisten um Mitternacht nichts Süßes mehr und verlangen nach einem Mini-Stück.

Pro: Wenn alle Reden und Spiele lang vorbei sind und das Ganze die Züge einer normalen Feier angenommen hat, ergibt sich so ein letzter schöner Moment mit dem Brautpaar im Mittelpunkt. Das erinnert zu später Stunde noch einmal an den wunderbaren Anlass des Festes. ABER: Bitte keine Buttercremetorte! Um Mitternacht mag nun wirklich fast niemand mehr mächtige Kuchen essen. Lieber etwas fruchtig-leichtes, um den Zuckerspiegel für die nächste Tanzrunde nach oben zu treiben.

Die Suche nach dem heiligen Gral – Das perfekte Hochzeitsessen Teil 2

Für die meisten Menschen liegt das perfekte Hochzeitsessen irgendwo zwischen Pommes und Kaviar. Wer in größerem Rahmen feiert, versucht dabei eine ganze Menge uterschiedlicher Geschmäcker zu treffen. Das kann durchaus anstrengend werden. Hier deshalb meine Erfahrungen und die besten Tipps zur Auswahl der Speisen.

Kenne Dich selbst – und Deine Gäste

Wer einmal in einem Forum nach Menuvorschlägen fragt, wird sich sofort inmitten einer wilden Diskussion um Exotik und Bodenständigkeit wiederfinden. Das ist nicht weiter verwunderlich. Ein öffentlicher Ort – und sei er online und ein Forum für Interessierte – ist kein geeignetes Umfeld für die Klärung des Hochzeitsessen. Er würde ja auch niemand auf die Idee kommen, sich vor den Kölner Dom zu stellen und alle vorbeieilenden Touristen zu fragen, was das leckerste Essen der Welt ist. In China gelten zu braun-grünem Gelee fermentierte sogenannte hundertjährige Eier als Delikatesse. Dafür finden viele Chineses die Idee von Schimmelkäse absolut widerlich. Den meisten Deutschen dürfte es da aber eher umgekehrt ergehen.

Deshalb: Nicht den Rest der Welt fragen, sondern nach dem eigenen Geschmack auswählen! Wieso sollte man etwas servieren, das man selbst überhaupt nicht mag? Und wie will man z.B. einen leckeren Fisch aussuchen, wenn man in der heimischen Küche allerhöchstens Fischstäbchen toleriert? Ihr wisst am besten, was Ihr an Eurem Festtag gern essen würdet.

Das bedeutet natürlich nicht, dass man den Geschmack der Gäste völlig ausser Acht lassen sollte. Aber zum Glück lädt man ja in der Regel keine völlig Fremden zur Hochzeit ein. Ich zum Beispiel heirate in eine nordirische Familie ein. Deshalb kam für uns keine mediterrane oder asiatische Küche in Frage. Beides wird im Vereinten Königreich oft deutlich anders zubereitet als hier. Und wer viele indische Gäste erwartet, der dürfte sich durchaus mal Gedanken zu vegetarischer Küche machen. Trotzdem muss sich dabei niemand verstellen.

Die Herrschaft der Schnitzel-Onkel

Rücksichtnahme auf den Geschmack der Gäste kann nämlich schnell zu einem Boomerang werden. JEDE Familie hat mindestens einen mäkeligen Onkel oder eine Großtante, die alles außer Schnitzel als exotischen Firlefanz abtut. Es sind diese Gestalten, die mit gefurchter Stirn an jedem Buffet stehen und im ersten Gang erstmal Brot mit Kräuterbutter probieren. Der Rest ist nämlich garantiert zu scharf, zu fruchtig, zu unbekannt. Das Problem: Wer sich der Tyrannei dieser Verweigerer unterwirft, der muss im Grunde Würstchen mit Kartoffelsalat anbieten und zum Empfang Partyfrikadellen.

Das ist natürlich ok, wenn man eben genau von Kartoffelsalat geträumt hat. Die meisten Paare wünschen sich aber eigentlich eine Auswahl, die das Besondere des Tages unterstreicht. Um einen Kompromiss zu schaffen, landet man dann gern bei dem, das ich als das Buffet des kleinsten gemeinsamen Nenners bezeichne. Ich habe dieses Essen schon auf vielen runden Geburtstagen, Hochzeiten, Jubiläen und sonstigen Festlichkeiten gegessen. Meistens gibt es dabei Schweinebraten in Peffersauce, Putenschnitzel, Spätzle, Kartoffelgratin, eine gemischte Gemüseplatte mit Broccoli, Möhren und Blumenkohl, grünen Salat und eine Suppe. Ich mag alle diese Dinge, sehr gern sogar. Und weil fast alle diese Dinge mögen, gibt es sie eben auch fast immer. Und darum ist auch bei vielen Caterern 90% des Angebots identisch.

Experimente mit Back-Up Plan

Aber wie entgeht man dem nun ohne gleich die halbe Verwandschaft zu vergrätzen? Zunächst einmal sollte man eine grobe Richtung aussuchen. Soll das Essen eher mediterran sein? Oder lieber Asiatisch, Arabisch, Französisch, Was-auch-immer-isch? Auch jahreszeitliche oder regionale Küche ist immer eine Option. Ist die Marschrichtung klar, fällt das Auswählen der einzelnen Komponenten leichter.

Bei ausgefallenen Speisen ist es ratsam eher auf ungewöhnliche Kombinationen statt exotische Zutaten zu setzen. Wer die einzelnen Zutaten kennt und mag, der wird sie vermutlich auch in einem neuen Gericht probieren. Gleichzeitig macht es Sinn, den Gästen neben Besonderheiten eine “sichere” Alternative anzubieten. Wer zum Beispiel Fisch als Hauptgang reicht, sollte als zweites Gericht vielleicht nicht unbedingt Känguru anbieten. Da ist die Chance groß, dass jemand beides nicht mag. Aber wenn sowieso Schweinemedallions auf der Karte stehen, könnte es ja auch mal ein Straußensteak statt Rind als weiteres Angebot sein. Oder das allseits beliebte Hühnchen bekommt Lamm an die Seite gestellt. So entsteht Raum für das Besondere ohne die schwierigen Gäste zu überfordern. Auch bei Canapes, Vorspeisen und Desserts kann man so vorgehen. Ein guter Caterer bzw. ein gutes Restaurant sollten in der Lage sein, dabei mit Vorschlägen zu unterstützen, die zu einem stimmigen Gesamtbild führen.

Es ist nämlich ein Irrglaube, dass sich solche Probleme automatisch durch mehr Auswahl lösen lassen. Sicher, die Trefferquote wird höher. Aber gleichzeitig wird das Essen dadurch am Ende doch schnell wieder beliebig. Wer ein paar Inspirationen sammeln will, der sollte sich einfach mal die Speisekarten guter Restaurants ansehen. Dort findet man meist eine eingeschränkte Auswahl, die aber durch gute Kombinationen viele Gäste zufrieden stellt.

Alles kann, nichts muss!

Während es bei Menus meist keine allzu festgefahrenen Erwartungen gibt, haben Gäste bei Buffets häufiger Vorstellungen darüber, was zu einem “ordentlichen” Buffet gehört. Gerade weil sie sich oft ähneln. Wer gegen diese Regeln verstößt, muss schonmal mit skeptischen Blicken rechnen. Wir haben zum Beispiel weder eine Käse- noch eine Fischplatte! Und der einzige Blattsalt ist ein Feldsalat. Das sorgte zwar für ein paar gehobene Augenbrauen, aber gestresste Paare sollten immer daran denken: Die Gäste kommen, um mit Euch Euren großen Tag zu feiern! Sicher gehört ein leckeres Essen dazu. Ich habe aber noch nie jemanden sagen hören: “Endlich mal wieder eine Hochzeit, ich hab so Appetit auf Fischplatte!” Also, nur nicht verrückt machen lassen!

Demnächst geht es in Teil 3 um die Wahl des richtigen Dienstleisters und um allgemeine Tipps rund um das Hochzeitsessen.

Die Suche nach dem heiligen Gral – Das perfekte Hochzeitsessen Teil 1

Über kaum etwas habe ich mir so sehr den Kopf zerbrochen, wie über unser Hochzeitsessen. Es kam mir vor, als würde ich den heiligen Gral suchen. Nicht zu simpel, nicht zu exotisch, Menu oder Buffet, mediterran oder bürgerlich, eher kalt oder mehr Warmes, Caterer A oder Caterer B…

Deshalb werde ich jetzt in einer kleinen Reihe von Blogposts all das teilen, was ich bei unserer Reise zum perfekten Hochzeitsessen gelernt habe. Heute geht’s los mit der Entscheidung zwischen den verschiedenen Servieroptionen.

Menu oder Buffet – Das ist hier die Frage

Es ist ein wenig so wie bei Canon und Nikon, Coca Cola und Pepsi. Die Anhänger von Menus und Buffets stehen sich hin und wieder wie verfeindete Lager gegenüber. Buffet-Gegner beklagen lange Schlangen vor halbwarmem Kartoffelgratin, während sich die Anti-Menu-Fraktion über mangelnde Auswahl beschwert. Da hat man es als Brautpaar nicht leicht. Der erste Rat lautet aber:

Erstmal prüfen, ob überhaupt beide Varianten möglich sind!

Wer in einer Location mit Gastronomie feiert, der hat in der Regel die Wahl zwischen einem am Tisch servierten Menu und einem Buffet. Allerdings kann es je nach Veranstalter auch durchaus Einschränkungen geben. Danach sollte man sich beim Anbieter zuerst erkundigen. Auch wer in der Wahl seines Caterers frei ist, muss auf die Begebenheiten Rücksicht nehmen. Gibt es überhaupt eine Küche oder zumindest einen Bereich, in dem frisch gekocht werden kann und darf?

Pro + Contra Menu

Ein Menu wird direkt frisch in der Location zubereitet und am Platz serviert. Der große Vorteil sind deshalb die praktisch unendlichen Möglichkeiten bei der Auswahl der Speisen und der Präsentation. Bei einem guten Caterer oder Restaurant erhalten so alle Gäste ein appetitlich angerichtetes Essen, das frisch und heiß aus der Küche kommt. Und vor allem: Alle Gäste werden nahezu gleichzeitig versorgt, Schlange stehen am Buffet entfällt. Es gibt außerdem keine Reste und auch keine Gefahr, dass beliebte Speisen schnell ausgehen.

Ein Menu lässt sich in der Regel auch einfacher mit einem Ablaufplan vereinbaren. Zwischen den einzelnen Gängen lassen sich perfekt Reden und kleinere Showeinlagen einplanen. Und gerade, wenn sich der Tanz- bzw. Partybereich in einem Nebenraum befindet, ist die Variante Menu hilfreich. Alle setzten sich zum Essen an die Tische und nach dem letzten Gang oder der letzten Vorführung wird abgeräumt und die Gesellschaft zieht geschlossen weiter.

Der größte Schwierigkeit bei einem Menu ist sicherlich die richtige Auswahl des Essens. Die Gäste können nicht selbst entscheiden, was auf Ihren Tellern landet. Wem es nicht schmeckt, der kann nicht nochmal etwas anderes probieren. Im Zweifelsfall bleibt man hungrig. Ein Brautpaar mus sich darüber im Klaren sein, dass man den Gästen bei einem Menu Essen in gewisser Weise “aufzwingt”. Zumal man sich als Gast sehr unhöflich vorkommt, Essen bei einer Hochzeit komplett liegen zu lassen. Wenn man den Geschmack vieler Gäste nicht gut einschätzen kann, ist ein Menu unter Umständen ein Risiko.

Dazu kommen die häufig höheren Kosten. Das gleichzeitige Anrichten und Servieren einer großen Anzahl an Speisen erfordert nicht nur viel Erfahrung, sondern ist auch entsprechend personalintensiv. Bei den meisten Anbietern liegen die Preise für ein Menu deshalb oft deutlich über denen für ein Buffet. Man sollte sich daher unbedingt auch nach den entsprechenden Berechnungen für Personalstunden erkundigen!

Pro + Contra Buffet

Der größte Vorteil eines Buffets liegt auf der Hand: Jeder nimmt sich, was er mag. Buffets bieten die Möglichkeit, eine gewisse Auswahl zu einem günstigeren Preis anzubieten. Viele Gäste empfinden das als angenehm und auch bei Hochzeiten mit Kindern ist das von Vorteil. Nicht nur die Speisen selbst, auch Menge und Zeitpunkt können von den Gästen selbst entschieden werden. Buffets sind daher für eine bunt gemischte Gästeschar gut geeignet.

Die Flexibilität des Buffets wird allerdings damit erkauft, dass die Speisen warm gehalten werden. Nicht jedes Essen ist dafür geeignet. Manches schmeckt einfach nur ganz frisch serviert. Auch bei der Präsentation müssen Abstriche gemacht werden. Natürlich können kalte Platten und Anti-Pasti Vorspeisen nett angerichtet werden. Aber mit einem kunstvoll dekorierten Teller kann ein Buffet optisch in der Regel nicht mithalten.  Auch die Versorgung vieler Gäste ist dabei nicht ganz einfach. Gerade zu Beginn müssen Gäste schonmal etwas länger anstehen. Deshalb empfiehlt es sich bei größeren Feiern und ausreichendem Platz, das Buffet von zwei Seiten aufzubauen. Sprich: An den jeweiligen Enden befinden sich die Vorspeisen und alle Gäste arbeiten sich in zwei Schlangen zu Beilagen und Hauptspeisen in die Mitte vor.

Kombinationen aus Menu und Buffet

Die beiden Varianten schließen sich übrigens nicht gegenseitig aus. Relativ häufig ist zum Beispiel eine Kombination aus am Platz servierter Suppe als Vorspeise und ein anschließendes Hauptspeisenbuffet. Genauso gut kann man den Gästen bei einem Menu auch die Wahl lassen, ob es am Ende noch ein Dessert sein soll und eine Auswahl an Nachspeisen in Buffetform anbieten. Eine andere Option ist das Servieren aus Platten und Schüsseln am Tisch. Das kann so aussehen, dass jeder Gast einen Teller mit der Hauptspeise erhält und Beilagen und/oder Gemüse am Tisch frei wählbar sind. Oder aber das gesamte Essen wird in dieser Form angeboten. Warmhalten und Schlange stehen entfallen bei diesem Kompromiss, beim Anrichten erreicht man das Niveau von Tellermenus aber natürlich nicht.

Live cooking/Show cooking – Die besondere Alternative

Ein anderer Trend ist das sogenannte Live oder auch Show cooking. Dabei werden die Speisen direkt vor den Augen der wartenden Gäste zubereitet. Frischer geht es nicht! Live cooking wird normalerweise für etwas ausgefallenere Küche gewählt, funktioniert aber im Prinzip unabhängig von der jeweiligen Auswahl. Meist werden dazu mehrere Kochstationen entweder als Inseln oder in Reihe aufgestellt. Die Anbieter bringen zwar in der Regel das gesamte benötigte Equipment selbst mit, ein paar Minimalanforderungen muss die Location allerdings schon erfüllen. Deshalb sollte man im Vorfeld genau nachfragen.

Solche Kochstationen lockern die Atmosphäre auf und bieten den Gästen mal ein etwas anderes Hochzeitsessen. Der Nachteil: Wer etwas Ausgefallenes anbieten möchte, muss dafür wie immer etwas tiefer in die Tasche greifen. Und gerade im Sommer sollte sichergestellt sein, dass sich durch das Brutzeln nicht die gesamte Location den Temperaturen und dem Raumklima einer Garküche nähert.

So, das waren die ersten Informationen und Tipps zur Auswahl zwischen Menu und Buffet. In Teil 2 gibt’s dann mehr über die Auswahl der Gerichte. Und ja, wir reden auch über Onkel Dieter, der nur Schnitzel mit Pommes mag.

Soundtracks ohne Aschenbrödel – Musik zum Einzug

Ja, meine Generation ist die Generation 3 Haselnüsse für Aschenbrödel. Wir haben Jahr um Jahr zur Weihnachtszeit verfolgt, wie das arme aber irgendwie auch starke Aschenbrödel am Ende den Prinzen bekommt. Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Film gesehen habe ohne ihn je leid zu werden. Ich hab inzwischen sogar die DVD. Man mag sich vielleicht schon fragen, ob wir diesen Prinzen heute noch nehmen würden – fragwürdige Einstellung zu Bildung, unangebrachte Arroganz, maximal mittelmäßige Attraktivität, mag Aschenbrödel erst mit den richtigen Klamotten… Das hindert uns aber nicht daran, trotzdem heimlich von wallenden Capes, großen Bällen und magisch erscheinenden Brautkleidern zu träumen.

So ging es offenbar auch Ella Endlich, die 2009 einen Teil des Soundtracks nutzte und daraus den Song “Küss mich, halt mich, lieb mich” machte. Das war clever und ziemlich erfolgreich. Denn nach den vielen Weihnachtsfesten mit Aschenbrödel denken wir vermutlich bei der berühmten Sequenz alle automatisch an große Romantik und unsere Mädchen-Hochzeitsphantasien. Insofern ist es vielleicht nicht überraschend, dass sich dieses Lied inzwischen zu einem sehr beliebten Song auf Hochzeiten entwickelt hat. Ob als Eröffnungswalzer oder zum feierlichen Einzug. Nur mal ehrlich: Ich liebe den Originalsoundtrack, aber der Song ist jetzt eher was für Schlagerfans und ziemlich kitschig.

“Dann wünsch ich mir Flüsse die Wasser noch führ’n, Dornen die weichen und Rosen die blüh’n, küss mich – halt mich – lieb mich”

Naja. Da guck ich lieber den Film und suche mir für meine Hochzeit was anderes. Die Grundidee eines Soundtracks fand ich allerdings super. Filmmusik ist ja oft genau dafür komponiert worden, große Emotionen zu transportieren. Als jemand der bei rührenden Filmszenen hoffnungslos heult, bin ich dem sehr zugänglich. Für mich stand auch schon länger fest, dass ich mir für meinen Einzug ein schönes Instrumentalstück aussuchen würde. Und so habe ich mich unter meinen Lieblingssoundtracks umgesehen. Hier drei großartige Stücke, die ich dabei gefunden habe.

Amas Veritas – Alan Silvestri – Practical Magic/Zauberhafte Schwestern

Paare haben ein gemeinsames Lied, meine Schwester und ich haben einen gemeinsamen Film. Er handelt von zwei magisch begabten Schwestern, die von Sandra Bullock und Nicole Kidman gespielt werden. Nicht nur, weil ich also eine persönliche Beziehung zu diesem Film habe, gehört der Soundtrack seit eh und je zu meinen LieblingsCDs. “Amas Veritas” ist ein wunderschönes Stück, das ich mir gut vorstellen konnte.

Prime Minister’s Love Theme – Craig Armstrong – Love Actually/Tatsächlich Liebe

Ich liebe dieses Lied. Es ist eine perfekte Untermalung für einen ganz großen Moment. Jemand hat es mal episch genannt und das trifft es ganz gut. Irgendwann dachte ich: Das wäre doch DIE Musik zum Einzug! Und ziemlich lange sah es so aus, als würde ich wirklich zu diesem Stück in den Saal kommen. Ich habe es sogar schon meinen Brautjungfern vorgespielt. Aber jetzt bin ich per Zufall über das Stück gestolpert, das nun wirklich zum meinem Einzug gespielt werden wird.

Mammoths – John Powell – Ice Age 2: The Meltdown/Ice Age 2: Jetzt taut’s

Klingt lustig? Absolut. Wer denkt schon daran zur Musik von Ice Age zu seinem Liebsten zu schreiten? Ich bestimmt nicht! Bis der Film diese Woche lief und ich im Anschluss nochmal in den Soundtrack reingehört habe. John Powell hat mit “Mammoths” ein so ergreifendes Stück geschrieben, ich wusste plötzlich: Das ist es! Sofort gekauft, nochmal angehört, mir dazu den Einzug vorgestellt… und dann hatte ich Tränen in den Augen. Heute habe ich meine Schwester und gleichzeitig Trauzeugin gebeten, es sich anzuhören. Als ihr ebenfalls die Tränen kamen, war das Lied gesetzt.

Vielleicht sollte es mir ja zu denken geben, dass eine Mammutherde und ich zum gleichen Stück irgendwo einmaschieren, aber ich habe darin meine Einzugsmusik gefunden. Es würde mich freuen zu hören, welche schönen, lustigen oder ungewöhnlichen Musikstücke Ihr schon zum Einzug auf Hochzeiten gehört habt. Wozu seid Ihr Eure letzten Schritte als unverheiratete Frau gegangen?