Jetzt wird’s natürlich! Papeterie mit Holz und Jute

Immer wieder, wenn ich internationale Hochzeitsblogs ansehe, stolpere ich über Hochzeiten mitten auf einer Waldlichtung oder Blumenwiese. Und jedes Mal denke ich: Wie locker und natürlich, aber trotzdem romantisch!

Selbst wenn deutsche Brautpaare ja leider rund um’s Jahr mit eventuellem Dauerregen rechnen müssen, sind naturverbundene Hochzeiten auch hier schwer im Kommen. Als ich vor ein paar Tagen  einen tollen Internet-Fund gemacht habe, wusste ich deshalb sofort, dass ich ihn unbedingt auf dem Blog teilen muss! Beim Stöbern auf Etsy habe ich nämlich die Decoris Wedding Collection entdeckt. Dahinter verbirgt sich ein polnisches Team, das unter anderem Einladungen in natürlichem Design anbietet. Die Sets können online über Etsy bestellt und weltweit versendet werden.

Dieses Set zum Beispiel mit Jutekordel und Baumrinde.

Auch eine tolle Idee: Ein Holzanhänger mit den Initialen des Paares! Wie bei dieser Einladung.

Für alle, die es doch ein bisschen filigraner mögen, gibt es unter anderem dieses Set mit Bast und Blatt.

Achtung: Alle Links führen zu Musterkarten, die zur Ansicht bestellt werden können. Um ein komplett auf Euch zugeschnittenes Angebot zu erhalten, kontaktiert bitte das Decoris Team direkt. Alle Einladungstexte können an die Wünsche des Brautpaares angepasst werden. Zu den üblichen Zusatzkarten für die anschließende Feier und Antwortkarten können außerdem noch weitere Einleger, z.B. mit Informationen zur Anfahrt, und Save-the-Date Karten bestellt werden.

Wem das alles noch nicht reicht, der sollte sich dazu auch die Gästebücher der Kollektion ansehen. Die kommen mit Covern aus Holz daher und passen so ebenfalls perfekt zu natürlichen Hochzeiten. Besonders rustikal – ein Gästebuch mit Rinde und kleinem Metallschild:

Es geht aber auch etwas dezenter mit einer entsprechenden Gravur. Ob eher schlicht

…oder schwungvoll elegant.

Die Gästebücher können mit verschiedenen Seitenzahlen bestellt werden. Die erste Seite kann dabei mit einem Wunschtext bedruckt werden. Die Bedruckung von weiteren Seiten ist gegen Aufpreis ebenfalls möglich.

Und zum Schluss noch zwei von meinen persönlichen Favoriten. Gästebücher mit Ausschnitten, durch die farbiges Papier als Innencover sichtbar wird. Dabei stehen viele Farben zur Auswahl.

Variante 1:

Variante 2:

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Winterliche Blumendekoration in Weiß und Grau

Winterliche Blumendekoration

Kennt Ihr dieses Gefühl, wenn man bei bestimmten Dingen immer wieder feststellt, dass man sie einfach liebt? So wie jeden Frühsommer die ersten Erdbeeren? Genauso geht es mir mit Ranunkeln. Jedes Jahr, wenn der Winter langsam auf sein Ende zugeht und die ersten Ranunkeln verkauft werden, stelle ich wieder fest: Diese kleinen Schönheiten gehören wirklich zu meinen Lieblingsblumen!

Als ich über die die Blumendekoration für unsere Hochzeit nachdachte, waren Ranunkeln daher schnell gesetzt. Beinahe ebenso schnell entschied ich mich für Schleierkraut. Schleierkraut hatte eine Weile ja den Ruf von “billigem Füllzeug”, nachdem nahezu jeder Rosenstrauß an der Tankstelle damit aufgepeppt wurde. Damit tut man den fluffigen kleinen Blütenbällen aber Unrecht. Richtig dekoriert bringt Schleierkraut einen lockeren Charme auf die Tische.

Locker. Das war überhaupt ein wichtiges Wort bei unserer Blumendekoration. Während der gesamten Hochzeitsplanung hatte ich das Motto “festlich, aber nicht zu förmlich” ausgegeben. Das sollte sich jetzt auch auf den Tischen widerspiegeln. Ein großes, zentrales Bouquet auf jedem Tisch kam deshalb für mich nicht in Frage; ich wollte keine Rosen und keine pompösen Silberschalen. Stattdessen wurde jeder Tisch mit grauen Zweigen und verschiedenen kleinen Vasen dekoriert. Für die nötige Eleganz sorgten silberne Leuchter und kleine Teelichthalter.

Winterliche Blumendekoration

Verschiedene Vasen

Akzente in Silber und Grau

Das Endergebnis passte gut zur Winterhochzeit, ließ aber mit den Ranunkeln auch erste Gedanken an den Frühling wach werden.

Zweige und weiße Blüten

Ein Hauch Frühling

Weiße Ranunkeln

Auch der Brautstrauß war auf das Konzept abgestimmt. Allerdings waren hier weiße Anemonen die Stars. Diese zarten Blumen mit dem dunklen Herzen sind tatsächlich klassische Winterblumen und von Dezember bis etwa Mai erhältlich. Dazu kamen kleine Crysantemen und Silberblatt. Der Strauß wurde dabei bewusst eher natürlich gebunden.

Brautstrauß mit Anemonen

Unser Dienstleister und Tipps zum Selbermachen

Wir konnten den Luxus genießen, die gesamte florale Dekoration von Florica in Köln umsetzten zu lassen. Das Team hat das Konzept nicht nur individuell mit mir ausgearbeitet und mich hervoragend beraten, sondern am Vortag auch komplett dekoriert. Da wir an einem Tag den gesamten Saal für 100 Gäste dekorieren mussten, wäre das auch anders kaum zu schaffen gewesen. Das ist natürlich auch der große Vorteil eines Floristik-Caterers wie Florica. Der komplette Service gehört hier mit dazu. Über die Beratung, die Vasen, den Aufbau vor Ort, die Lieferung des Brautstraußes bis hin zum Abbau am nächsten Morgen – man kann alles vertrauensvoll in die Hände der Profis legen. Der Preisunterschied zum Blumenladen um die Ecke ist dabei übrigens bei Weitem nicht so groß, wie man im ersten Moment vermutet. Wer allerdings ein solches Konzept mit vielen einzelen Vasen gern selbst dekorieren möchte, für den gibt es jetzt noch ein paar Tipps.

1 – Gruppentische brauchen ausreichend viele Vasen

Bei Gruppentischen hat man im Gegensatz zu langen Tafeln meist eine relativ große Tischfläche. Kleine Väschen sehen da schnell verloren aus, wenn man sie nur vereinzelt aufstellt. Auf jedem unserer  Tische für 10 Personen standen insgesamt 10 verschiedene kleine Vasen mit Blumen, 3 silberne Teelichthalter, 2 Miniwindlichter mit Teelichtern und zwei große Silberhalter mit Stumpenkerzen. Dazu kamen noch die Zweige. Klingt nach einem völlig überladenen Tisch, oder? Passte aber perfekt und vermittelte immer noch einen locker gestellten Eindruck. Deshalb bei selbstgestalteter Dekoration unbedingt vorher mal einen ausreichend großen Tisch zur Probe dekorieren. Dabei daran denken, auch alle Plätze einzudecken. Schließlich soll sich die Deko auch gegen Teller und Gläser behaupten können. Wer nicht genug hübsche Gläser und Flaschen zusammen bekommt oder nicht selbst sammeln mag, der sollte mal im Onlineshop von “Gläser und Flaschen” vorbeischauen. Hier gibt’s eine riesige Auswahl zu günstigen Preisen.

2 – Höhenunterschiede schaffen ohne Sichtblockade

Eine Dekoration mit verschiedenen Vasen sieht besonders locker und natürlich aus, wenn unterschiedliche hohe Vasen und Blumen verwendet werden. Eine Regel sollte man dabei aber beachten. Was genau auf Augenhöhe steht, wird entweder zur Seite gerückt oder die Gäste befinden sich in andauernder Schieflage um daran vorbeizugucken. Also entweder richtig hoch dekorieren oder unterhalb der üblichen Sichthöhe bleiben.

3 – Keramik statt Bauernsilber

Ziemlich schwierig fand ich übrigens die Beschaffung der großen Silberleuchter. Man kann zwar bei einigen Anbietern Kerzenleuchter leihen, aber dabei handelt es sich meist um mehrarmige, hohe Leuchter. Das wollte nicht so recht zu unserem Konzept passen und echte Silberleuchter für Stumpenkerzen kamen aus Kostengründen natürlich auch nicht in Frage. Also ging ich auf die Suche. Die meisten dieser Leuchter, die man im Handel bekommt, sind aus sogenanntem Bauernsilber gemacht. Das ist ein entsprechend beschichtetes Glas und in der Anschaffung schon deutlich günstiger. Trotzdem kosten die Leuchter noch zwischen 20 und 60 Euro je nach Größe und Anbieter. Bei zwei Leuchtern auf je zehn Tischen war das immer noch eine ziemlich stolze Summe! Am Ende stolperte ich aber über eine günstige Alternative: beschichtete Keramik! Kerzenleuchter aus Keramik sind nochmal deutlich günstiger als Bauernsilber. Betrachtet  man die Leuchter für sich allein, wirken sie im ersten Moment oft eher wie verchromt statt wie Silber. Der Farbton ist ein wenig dunkler und anders als Bauernsilber gibt es sie in der Regel auch nicht in dem gerade so angesagten “Antiklook”. Dafür sind sie teilweise für unter 10 Euro pro Stück zu haben und einmal auf den Tischen dekoriert, fällt der Unterschied nicht mehr auf. Ich habe diesen Leuchter für gerade einmal 5,95 Euro von Nanu-Nana verwendet und wurde selbst von den Profis gefragt, wo ich die denn her hätte. Alle waren völlig überrascht, dass unsere silbernen Akzente auf günstigster Keramik beruhten.

 

Konzept und Umsetzung: Florica Floristik-Catering

Silberleuchter für Stumpenkerzen: Nanu-Nana

Silberne Teelichthalter: vanharte

Glaswindlichter für Teelichter: Nanu-Nana

Stumpenkerzen: Rustic von Bolsius

Serviettenbänder: Papertalk Press

Fotos: Cornelia Lietz Fotografie

Ein Gäste-Nicht-Buch

Nachdem ich zuletzt ein paar tolle Profi-Dienstleister vorgestellt habe, gibt es heute mal etwas ganz Einfaches und Günstiges zum Selbermachen. Ich möchte Euch gern unser Gäste-Nicht-Buch und eine weitere Alternative vorstellen. Aber zuerst singen wir mal in Gedanken…

Viel Glück zum Nichtgeburtstag! Für mich? Für Dich!

Viel Glück zum Nichtgeburtstag! Für mich? Für Dich!

So, jetzt habt Ihr das auch als Ohrwurm. Gern geschehen. Ich summe das schon, seit ich den Titel für diesen Post weiß. Aber zurück zum Thema. Wie viele Paare standen auch wir vor der Frage, ob wir ein Gästebuch auf unserer Hochzeit haben wollten. Ich fand die Idee sehr schön, eine Erinnerung an den Tag mit all unseren Gäste zu haben. Nur war ich mir bei einem Buch nicht sicher (und dass obwohl ich für schöne Sachen aus Papier eigentlich immer zu haben bin). Würden wir die Gäste nötigen müssen, was reinzuschreiben? Eine Umfrage nach bisherigen Erfahrungen im Bekanntenkreis ergab von freiwilliger Schreibbegeisterung bis zur energischen Verfolgung durch die Brautmutter alle Varianten. Würden wir da ab und zu reingucken oder verstaubt das dann im Regal? Ich entschied, ein Buch soll’s nicht werden.

Aber was dann? Ein Poster mit Unterschriften vielleicht? Nur das mit dem Aufhängen… Wo tun wir das hin? Wenn ich das nicht aufhänge, steht das dann staubig neben dem Regal mit den staubigen Büchern? Hmmm. Irgendwann ging mir auf, ich hätte lieber etwas, das wir im Alltag sowieso benutzen oder um uns haben. So entstand die Idee zu den Hochzeitstassen.

Unsere Hochzeitstassen

Wie unschwer zu erkennen, sind das zwei große Kaffeetassen, die von allen Freunden und Verwandten signiert wurden. Ab jetzt kann ich mich am Sonntagmorgen doppelt über meinen Cappuchino freuen. Ehrlich. Immer wenn ich die Tassen sehe, macht mich das irgendwie glücklich. So ist die Errinnerung an diesen besonderen Tag mit unseren Lieben ganz präsent. Und jede Menge Milchschaum passt auch noch rein!

Was man dazu braucht

1) Porzellantassen und Untertassen. Ich rate von Steingut eher ab, das ist wesentlich empfindlicher und bekommt schneller Macken. Bei so einem Erinnerungsstück ist deshalb Porzellan empfehlenswert. Farbe und Muster sind im Grunde egal, aber die Oberfläche sollte glatt sein.

2) Porzellanstift. Es gibt im Bastelladen verschiedene Stifte, die zum Malen auf Porzellan geeignet sind. Unter anderem diesen hier von Edding:

http://www.edding.com/de/gestalten-und-dekorieren/produkte/porzellan-pinselstifte/porzellan-bemalen-mit-dem-edding-4200-pinselstift/

Ich persönlich fand aber den hier mit ganz feiner Spitze zum Schreiben besser, auch wenn er streng genommen nicht zur Porzellanreihe gehört. Dafür trocknet er sofort und ist dann ziemlich wisch- und wasserfest:

http://www.edding.com/de/gestalten-und-dekorieren/produkte/glanzlack-marker/feine-sache-edding-780-glanzlack-marker/

Wie es funktioniert und worauf man achten sollte

Die Tassen sollten vor der Hochzeit gereinigt werden, es dürfen keine Fettspuren darauf sein. Danach ordentlich mit klarem Wasser nachspülen. Nach der Hochzeit werden die Unterschriften haltbar gemacht, indem man das Porzellan im Ofen erhitzt. Es reichen je nach verwendetem Stift 150-180 Grad für 30 Minuten. Achtet beim Kauf der Tassen darauf, dass keine Makel in der Oberfläche sind. Durch das Erhitzen im Ofen werden nämlich schonmal zuckrige Fingertatschen sichtbar. Die lassen sich aber im Anschluss leicht entfernen, sofern die Glasur intakt war. Bei dem Glanzlackmarker, den wir verwendet haben, kann man auch vorher vorsichtig spülen.

Nach dem Einbrennen habe ich unsere Tassen gründlich mit heißem Wasser gespült. Danach konnte das Kaffeetrinken beginnen. Wer evt. etwas in Sorge bezüglich der Farbe ist, kann die Gäste natürlich auch bitten nur außen zu unterschreiben. Die Unterschriften haben sich bisher als gut haltbar herausgestellt. Auf heftiges Schrubben verzichte ich allerdings und spüle nur mit einem weichen Lappen.

Eine kuschelige Alternative

Die Hochzeitstassen haben übrigens die 2. Möglichkeit nur knapp geschlagen: Ein Sofakissen mit Erinnerungsfaktor. Ich stelle mir das ja gerade bei lauter Unterschriften zwischen Blockstreifen hübsch vor. Diese Kissenhülle von Urbanara ist z.B. unter meinen Favoriten:

http://www.urbanara.de/2230/kissen-kindia-schwarz-weiss-.htm

Oder wie wäre es sonst mit dieser hier von H&M:

http://www.hm.com/de/product/95167?article=95167-A#article=95167-H

Dazu bräuchte man dann noch einen feinen Textilmarker und fertig ist der extrakuschelige Abend auf dem Sofa, bei dem es wärmende Gedanken gratis dazu gibt.

Professionelle Hochzeitsfotos – Unnötig und überteuert?

Hochzeitsfotos

Es gibt Menschen, bei denen wäre professionelle Hochzeitsfotografie wirklich verschwendet. Ja, doch. Gibt es wirklich. Das sind Leute, denen man ein phantastisches Bild eines weltbekannten Topfotografen zeigen könnte und sie würden sagen: “Das ist ein sehr schönes Bild.” Wenn man ihnen direkt danach den Handyschnappschuss der Patentante zeigt, sagen sie “Oh, das ist auch sehr schön.”

Allerdings sind diese Menschen eher eine Minderheit. Auch Menschen ohne großes Interesse an Fotografie wissen in der Regel hervorragende Bilder zu schätzen, selbst wenn sie vielleicht nicht genau benennen können, worin der Unterschied besteht. Prinzipiell leuchtet den meisten Leuten daher das Konzept eines Hochzeitsfotografen durchaus ein. Das ändert sich meist erst, wenn sie den Preis für eine professionelle Tagesbegleitung erfahren. Plötzlich steht die Frage im Raum: Ist das denn wirklich nötig? Und geht das nicht auch viel billiger? Wir könnten ja auch einfach die Gäste bitten, Fotos zu machen. Meine Cousine hat auf ihrer Hochzeit diese Einwegkameras verteilt und das war super lustig und sie hat so viele schöne Bilder gehabt. Oder bei meiner Freundin, da hat auch nur ihr Onkel die Bilder mit einer Kompaktkamera gemacht und ich hab die gesehen. Die waren ok.

Ich habe diese Diskussion schon oft mitgehört und selber geführt. Das Problem bei diesem Thema ist oft der fehlende direkte Vergleich. Statt alle Argumente für und gegen professionelle Hochzeitsfotografie aufzuzählen, wollte ich das Thema deshalb mal in einem etwas anderen Blogpost behandeln. Keine Diskussion um Preise und Nettogehälter, um  Fotobearbeitung, Equipment und Erfahrung. Stattdessen habe ich meine Gäste um Bilder unserer Hochzeit gebeten. Und um die Erlaubnis, den gleichen Moment in ihren Fotos und den Fotos unserer professionellen Fotografin zeigen zu dürfen. Weil wir ganz wunderbare, uneitle Verwandte haben – für deren liebevolle Unterstützung UND Fotos ich übrigens sehr dankbar bin – kommt jetzt ein direkter Fotovergleich zwischen Gast und Profi. Danach kann dann jeder selbst entscheiden, ob sich professionelle Hochzeitsfotos nun lohnen oder nicht.

Der direkte Fotovergleich

Hier sind zwei Fotos von meinem Mann und mir, die direkt nach unserer Ankunft im Festsaal entstanden sind. Aufgenommen von unseren Gäste mit einer Kompaktkamera im Automatikmodus.

Ankunft Bild1

Ankunft Bild2

Und hier sind wir ebenfalls direkt nach der Ankunft, aber von unserer Fotografin festgehalten.

Ankunft Profibild1

Ankunft Profibild2

Unsere Gäste haben auch meinen Mann fotografiert, nachdem er mit seinen Kumpels angestoßen hat.

Die Jungs Bild1

So sah das aus der Perspektive unserer Fotografin aus:

Die Jungs Profibild2

Auch die Tischdekoration wurde fotografiert. Von unseren Gästen…

Deko Bild1

…und von unserer Fotografin.

Deko Profibild2

Am Nachmittag gab es dann eine Hochzeitstorte, die wir ganz traditionell gemeinsam angeschnitten haben. Hier sieht man diesen Moment aus Sicht der Gäste.

Torte Bild1

Die blonde Frau hinter uns ist – wie unschwer zu erkennen – die professionelle Fotografin. Die auf der Suche nach der besten Perspektive über und hinter den Tisch geklettert ist. Das Ergebnis waren folgende Bilder:

Torte Profibild 1

Torte Profibild 2

Torte Profibild 3

Wer eine entzückende Tochter hat, der fotografiert sie natürlich. Zum Beispiel, wie sie mit der Braut und anderen Gästen redet und tanzt.

Prinzessin Bild1

Wenn ein Profi das festhält, sehen das Gespräch mit der Braut und der Tanz mit den anderen Mädels so aus:

Prinzessin Profibild1

Prinzessin Profibild2

Später am Abend hingen die Jackets über den Stühlen und die Jungs veranstalteten etwas, das man mit genug Bier und Fantasie vermutlich als Tanzen bezeichnen könnte. Festgehalten von unseren Gästen:

Hier kurz darauf nochmal ohne Bier, auf der Tanzfläche und vom Profi fotografiert:

Zum Schluss nochmal eine Übersicht. Unsere Hochzeit auf den Fotos unserer Gäste:

Gäste

Die selben Momente der selben Hochzeit, festgehalten von einer professionellen Fotografin:

Profi

Ob der Unterschied den Preis nun wert ist, muss am Ende jeder selbst entscheiden. Für uns war er das und wir sind überglücklich, dass wir auf unseren gesamten Hochzeitstag in wunderschönen Bildern zurückblicken können. Möglich gemacht hat das übrigens die grandiose Cornelia von Cornelia Lietz Fotografie.

Amateurfotos: Die besten Hochzeitsgäste der Welt

Profifotos:  Cornelia Lietz Fotografie

18.03.2014 – Ein kurzer Nachtrag:

Ich wurde gefragt, warum ich in diesem Beitrag keine Portraits und Bilder der Trauung gezeigt habe. Das möchte ich gern beantworten, denn immerhin ist das ja meist der Zeitraum für den viele Paare auf jeden Fall einen Fotografen buchen möchten. Oft sind das auch die optisch “schönsten” Fotos des Tages. Liebe Brautpaare, ich hätte Euch auch gern mal einen Vergleich davon gezeigt, aber der Grund ist ziemlich einfach: Wir haben davon keine Gastfotos! Wir wollten während der Trauung gern in die Gesichter unserer Freunde und Verwandten blicken statt in Handys und Kameras. Daher haben wir unsere Gäste gebeten, während der Zeremonie nicht zu fotografieren. Für die Portraits direkt im Anschluss haben wir uns dann ein paar ruhige Momente allein für uns und nur mit der Fotografin genommen. Daher gibt es auch davon keinerlei Gastbilder.

Trendthema Glückskekse – Ein Anbieter und ein paar Ideen

Trend Glückskekse

In letzter Zeit sieht man häufiger einen neuen Dekotrend bei Hochzeiten: Glückskekse! Die kleinen asiatischen Kekse mit den Spruchbotschaften kommen jetzt in bunten Stoffen, Papieren oder Filz daher. Ich habe auf der Hochzeitsmesse des Netzwerkes Bube-Dame-Herz einen tollen Anbieter gefunden und mich außerdem ein bisschen im Web umgesehen und verschiedene Einsatzmöglichkeiten unter die Lupe genommen.

Einsatz als Platzkarte

Wer sich eine fröhliche Hochzeit wünscht und die Pralinenschachtel mit Namensschild über hat, kann seinen Gästen ja einen Glückskeks auf den Teller legen. Variante 1: Man druckt den Namen auf den Spruchzettel und lässt ihn herausgucken. Variante 2: Man befestigt das Namensschild außen am Keks und jeder Gast findet noch einen Spruch im Inneren.

Ein Keks als Gastgeschenk

Gern wird ein Stoffkeks mit persönlicher Botschaft auch als Gastgeschenk empfohlen. Hmm. Klingt für mich eher wie das klassische Staubfänger-Geschenk. Die Idee ist sicher nett und der Effekt im ersten Moment witzig, aber so als Erinnerung an eine Hochzeit… ich weiß nicht. Wie viele Leute kennt Ihr denn so, die sich begeistert einen Glückskeks ins Regal legen? Und ob Oma Lise das versteht? Wenn, dann ist das wohl eher was für Hochzeiten mit jungem Publikum.

Sitzplan mit Keksen und Zufallsprinzip

Vor kurzem habe ich auch die Idee gelesen, die Gäste per Glückskeks ihren Platz “ziehen” zu lassen. Das soll wie folgt funktionieren: Man nimmt einen Keks und statt Spruch findet sich darin die Tischnummer bzw. der Sitzplatz. Mein erster Impuls war “Das ist ja mal ne lustige Idee, um die Leute zu mischen!”. Nach kurzem Nachdenken stellte ich aber fest: Das funktioniert nur, wenn man in einem kleinen Kreis feiert bei dem sich die meisten kennen und mögen. Von möglichen Horror-Kombinationen am Tisch ganz zu schweigen (Mama sitzt neben Papas neuer Freundin…) klappt das sonst auch logistisch nicht. Woher will man wissen, wie oft man Tisch 1 vergeben darf? Paare könnte man ja im Prinzip trennen – auch wenn einige davon vermutlich nicht begeistert sein werden -so dass man einfach einen Keks pro Tischplatz anfertigt. Aber ich kann ja schlecht bestimmen, dass Eltern und Kinder an verschiedenen Tischen sitzen. Oder tauschen die dann mit anderen? Und machen das dann einfach alle? Besser finde ich da schon die nächste Idee…

Such den Frosch!

Auf oben erwähnter Messe erfuhr ich von einer Braut, die eine absolut geniale Idee hatte. Kennenlern-Spiel mit Keksen. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass peinliche Vorstellspielchen verboten gehören. Die Zeiten als ich in Stuhlkreisen ein Bild ausgesucht habe, das etwas über mich aussagt, sind irgendwie vorbei. Aber bei dieser Variante würde ich sofort mitmachen! Jeder Gast findet auf seinem Platz einen Glückskeks. Aber statt einer Lebensweisheit findet man darin eine Anweisung wie: “Du bist der König, suche den Frosch.” Oder eben “Du bist der Frosch, suche den König.” Die Paarungen kann man natürlich hervorragend an das Thema der Hochzeit anpassen. Da können sich Meerestiere bei maritimen Hochzeiten suchen oder Spukgestalten an Halloween.

Was ich daran schön finde, jeder kann mitmachen oder es halt lassen. Man kann nach dem Essen suchen oder noch vor dem Kaffee. Und wenn Oma Lise das nicht versteht und Onkel Dieter das doof findet? Macht nix, vielleicht sucht ja der König zu Omas Frosch nach ihr und findet sie trotzdem…

Einsatz überall möglich

Und das Beste am Glückskekstrend? Weil Glückskekse – anders als Pralinendöschen mit Spitzenband – überall hinpassen, kann man sie auch ganz ohne Hochzeit verwenden. Zu Kindergeburtstagen, Taufen und praktisch allen großen Festen und Zusammenkünften.

Und wo krieg ich die nun her?

Wer keine Lust hat selbst zu nähen bzw. zu falten oder zu perfektionistisch veranlagt ist (Ja! Ich, hier!), findet bei Filzkekse.de eine tolle Auswahl zum kleinen Preis! Die kleinen Kekse sind aus Filz handgemacht und die Texte können individuell gestaltet werden. Außerdem sind sie in praktisch jeder Farbe des Regenbogens erhältlich. Da kann man sicher sein, den richtigen Ton zum Rest der Dekoration zu finden.

Farbauswahl

Es gibt sie auch mit einem kleinen ausgestanzten Herzchen (wie niedlich ist das bitte?) und in diversen Geschenkdosen. Ich persönlich finde die China-Takeaway Schachtel am besten. Achja, und als Schlüsselanhänger. Da macht dann auch das mit dem Gastgeschenk wieder mehr Sinn!

In China-Imbiss Box

Sara Menebröcker Brautstyling – Meine eine für alles!

Sara Menebröcker Brautstyling

Es gab diesen Moment. Nach einem langen Hochzeitstag stand ich vor dem Spiegel im Badezimmer.  Mein Brautkleid hing wieder auf seinem Bügel und ich begann damit, mir gefühlte 200 Klammern aus dem Haar zu ziehen. Ich war müde und glücklich in diesem Moment, aber ich dachte auch: “Hach schade, dass es jetzt vorbei ist. So werde ich erstmal lange Zeit nicht wieder aussehen!” Am liebsten hätte ich mein Styling noch eine Weile konserviert. Stattdessen hüpfte ich in die Dusche.

Um über Brautstyling zu schreiben, muss ich erstmal mit einem hartnäckigen Vorurteil aufräumen. Eine Stylistin für den großen Tag zu haben, bedeutet nicht automatisch auch dick aufzutragen! Den häufigsten Einwand, den ich in diesem Zusammenhang gehört habe, war das Argument man wolle doch noch wie man selbst aussehen. Korrekt. Es darf ruhig hinterfragt werden, warum sich das unkomplizierte Mädchen von Nebenan plötzlich in eine stark geschminkte Glitzerdiva verwandeln sollte.

Mein Motto war da einfach. Ich wollte aussehen, wie ich selbst. Aber bitteschön wie die allerbeste Version von mir! Und dazu braucht es auch bei natürlichen Typen ein gutes Make-Up und eine passende Frisur. Manche sehen sich gern die Katalogbilder schlichter gehaltener Brautkleider an. Die dort gezeigten Models scheinen meist umwerfende Naturschönheiten zu sein, die kaum Make-Up tragen. Das ist der Look, den sich viele Bräute dann auch für ihren großen Tag wünschen. Nun ist es aber so, dass der ebenmäßige Teint und die strahlenden Augen auch in diesen Fällen auf geschickter Schminkkunst beruhen. Jaaa, auch wenn man die Sommersprossen sehen kann. Es ist im Gegenteil sogar so, dass gerade hier Profis am Werk waren, die genau wissen wie man diesen “natürlich schön” Effekt erzeugt. Keine Frau – auch kein wunderschönes Model – sieht ungeschminkt so aus. Ein Hochzeitstag ist noch dazu ein Härtetest für das Make-Up. Da wird geweint, geküsst, geherzt und bis spät in die Nacht gefeiert. Damit sich der Lidschatten nicht verabschiedet hat, die Mascara nicht für Augenringe sorgt und sich die Foundation nicht nur auf dem Anzug des Bräutigams und Tante Annes Wangen findet, braucht es also obendrein eine vernünftige Qualität. Meine Mission war deshalb klar. Ich musste jemanden finden, der mich gekonnt in eine langanhaltende Beauty-Version meiner selbst verwandeln würde. Taaa-daaa: Die bezaubernde Sara von Sara Menebröcker Brautstyling!

Sara Menebröcker Brautstyling

Frisur und Make-Up bei mir zu Hause

Ich hatte Sara auf der Hochzeitsmesse des rhein-weiss Netzwerkes in Köln kennengelernt. Sie war mir nicht nur auf Anhieb sympatisch, auch unsere Fotografin hatte schon mit ihr gearbeitet. Deshalb kannte ich bereits Bespiele ihrer Arbeit. Wer darüber hinaus mal beeindruckt sein möchte, schaut sich die lange Liste ihrer Referenzen an.

An meinem großen Tag zum Friseur fahren und danach eng getaktet zur Visagistin? Schwierig, wenn man um 12.00 Uhr strahlend am Standesamt sein will. Nein, mein Hochzeitsmorgen verlief wesentlich gelassener. Ich konnte aufstehen, meinen Kaffee trinken, meinen Bademantel anziehen und mich dann entspannt bei mir daheim in eine Braut verwandeln lassen. Drumherum meine “Mädels” – meine Brautjunfgern und meine Mutter. Da gab’s auch einen Sekt und ein paar kleine Tränchen.

Tränen bei der Verwandlung

Ein Sekt mit meinen Mädels

Rundum-Service vom Probetermin bis zur Tagesbetreuung

Sara hat sowohl eine Friseur- als auch Visagistenausbildung. Mit anderen Worten: Sie macht beides und kann beides. Zunächst vereinbart Ihr einen Probetermin. Dort werden Eure Wünsche besprochen und ausprobiert. Auf diese Weise könnt Ihr sicher sein, dass am großen Tag keine Missverständnisse und Enttäuschungen warten. Auch die ungefähre Zeit, die am Hochzeitstag benötigt wird, lässt sich danach abschätzen. Denn es ist nicht gerade eine liebevolle Geste, den zukünftigen Ehemann 40 Minuten am Altar warten zu lassen, weil man sich bei der Zeitplanung für die Hochsteckfrisur vertan hat.

Und los geht's...

Eleganter Knoten

Die Frisur schreitet voran

Ich werde wetterfest gemacht

Letzte Handgriffe

Und zum Schluss die Blüte ins Haar

Welchen Service Ihr am Hochzeitstag benötigt, hängt natürlich von Eurer Planung ab. Seid Ihr am Morgen noch auf dem Standesamt und wollt das Styling für die Kirche am Nachmittag nochmal ändern? Habt Ihr Sorge, dass das Make-Up beim Fotoshooting nicht mehr ganz frisch ist und Ihr wollt eine intensivere Betreuung? Oder benötigt Eure Trauzeugin auch noch ein Styling? Alles kein Problem, Sara kann Euch beraten und wird Euch ein zu Euren Wünschen passendes Paket empfehlen. Dabei kommen übrigens wirklich nur hochwertige Kosmetika zum Einsatz, die auch lange halten.

Perfekt gepudert

Jetzt stillhalten...

Wir haben Spaß

Für den schönsten Kuss

Mein wortwörtlich schönster Tag

Sara ist nicht nur sehr talentiert – ehrlich, so sehe ich normalerweise nicht aus – sondern hat mit ihrer positiven Ausstrahlung auch zur entspannten Stimmung  an unserem Hochzeitstag beigetragen. Ich hab mich wunderhübsch gefühlt und den ganzen Tag nur Komplimente zu hören bekommen. Das ist zwar quasi eine Gästepflicht, aber selbst die Kumpels meines Mannes haben ihn darauf angesprochen. Ich hätte mir einfach keine bessere Stylistin wünschen können!

Der erste Blick als komplette Braut

Das glückliche Paar

Zum Schluss deshalb noch ein Hinweis an zukünftige Bräute: Wenn ihr Euch jetzt die Homepage anseht, müsst ihr bei den Fotos bitte etwas beachten. Viele von Saras Arbeiten sind für Theater, Fernsehen und Shows entstanden. Um einen Eindruck von ihrem auf Wunsch auch ganz natürlichen Brautstyling zu bekommen, schaut Ihr am besten auch auf Facebook vorbei.

Haare und Make-Up: Sara Menebröcker

Fotos: Cornelia Lietz Fotografie